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Jobmesse: So bereitet man den Tag richtig vorSo holst Du das Beste aus Deinem Messetag

Wann?

Jobmessen bieten Dir einen schnellen, informativen Überblick über ganz unterschiedliche Branchen und können im Idealfall sogar für die erste konkrete Kontaktaufnahme mit potenziellen Ausbildungsbetrieben sorgen. Wenn Sechstklässler aber ihren Wandertag auf die Jobmesse verlegen und sich an jedem Stand mit möglichst vielen Give-Aways eindecken, macht das wenig Sinn. Am meisten Nutzen haben die Jugendlichen von einem Messebesuch, wenn sie schon in der Phase der Orientierung sind oder sich bereits konkret mit Bewerbungen befassen, je nach Schulart, also etwa ab der achten oder neunten Klasse.

Foto: Pexels

Vorher?

Vorbereitung ist das A und O, um vom Besuch der Messe optimal zu profitieren. Meist gibt es eine Liste mit den teilnehmenden Unternehmen. Sollten welche dabei sein, die Dich besonders interessieren, ist es sinnvoll, ein paar Daten und Besonderheiten der Firma schon vorher – am besten im Internet – zu recherchieren. Auch gut: Ein paar Fragen (3 bis 5) an das Unternehmen überlegen, formulieren und auswendig lernen. Einige Lehrer üben mit den Schülern im Vorfeld ein mögliches Gespräch mit einem Firmenvertreter am Messestand. Das ist auf jeden Fall sinnvoll, denn es ist einigermaßen ungewohnt, selbst initiativ zu werden und mit Menschen, die man gar nicht kennt, offensiv ein Gespräch zu suchen. Genau das ist aber gefragt.

Foto: Unsplash

Was mitnehmen?

Minimum: Ein Notizblock und ein Bleistift. Optimum: Eine – bis auf das Anschreiben, versteht sich – komplette Bewerbungsmappe mit relevanten Zeugnissen und Lebenslauf.

Was tun?

Damit der Besuch einer Jobmesse, der ja häufig im Klassenverband stattfindet, auch Spaß macht, ist es gut, wenn man seine selbstgesteckten Ziele gleich zu Beginn ansteuert und konzentriert abarbeitet. Danach bleibt genügend Zeit, um sich etwas entspannter auch über weitere Branchen zu informieren, sich mit den Freunden auszutauschen oder Unterhaltungsangebote wahrzunehmen, die es mittlerweile auch auf vielen Messen gibt. Das heißt: Nicht hetzen, Zeit ist genug da, aber was Du Dir vorgenommen hast, solltest Du auch durchziehen.

Foto: Pexels

Was anziehen?

Es kommt auf die Jobmesse an, und auf die Branche für die Du Dich interessierst. Bei einer Ausbildungsmesse geht es aber meist etwas lockerer zu, als auf einer Berufs- oder Karrieremesse. Anzug oder Businesskostüm ist meist noch nicht gefragt. Auf der sicheren Seite bist Du mit einem sauberen Hemd, einer nicht zu alten, dunklen Jeans und sauberen Schuhen. Nicht vergessen: Es geht hier nicht um Schauspielerei, Du sollst natürlich immer noch Du selbst bleiben und musst Dich nicht verstellen. Aber versuche einmal, Dich in die Rolle Deines Gegenübers zu versetzen, der sich im Auftrag seiner Firma nach geeignetem Nachwuchs umsehen soll. Wer ungepflegt rüberkommt und so erscheint, als sei es ihm egal, was der andere von einem denkt, ist für ganz viele Berufe von vornherein aus dem Spiel.

Text: Matthias Schlicht


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