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Die Bewerbung abschicken – aber wie?

Deine Bewerbungsunterlagen sind fertig – und nun? Solltest Du alles per Post zum Unternehmen schicken oder doch lieber online zur Verfügung stellen? Und was tun, wenn alles beim Unternehmen liegt, Du aber noch keine Rückmeldung auf Deine Bewerbung erhalten hast? Wann bekommst Du eine Zu- oder Absage? Und wann darf man nachfragen? Experte Ben Dehn gibt Antworten.

Klassisch oder online?

„Bevor Du Deine Bewerbung verschickst, solltest Du genau die Anforderungen Deines potenziellen Arbeitgebers checken“, rät Ben Dehn vom Bewerbungsservice „Die Bewerbungsschreiber“. In der Regel findest Du die Infos zum gewünschten Bewerbungsweg in der Stellenausschreibung oder aber auf der Karriere-Seite des entsprechenden Unternehmens. Manche Firmen haben auch eigene Online-Tools für Bewerbungsverfahren eingerichtet, bei denen Du Formulare ausfüllen musst und Deine Unterlagen hochladen kannst. Hier gilt laut Dehn: „Alle Formulare ausfüllen, auch wenn die jeweiligen Informationen vielleicht auch schon in Deinen Bewerbungsunterlagen auftauchen.“

Foto: Unsplash

Bewerbung 2.0

Unternehmen wünschen sich immer häufiger eine Online-Bewerbung. Hierfür gelten dieselben Formalien wie bei einer Bewerbungsmappe, die per Post versandt wird. Trotzdem gibt es einige Besonderheiten zu beachten. „Die Bewerbungsunterlagen sollten im Anhang als PDF-Datei versendet werden, Worddateien solltest Du nicht verschicken“, rät Dehn. Statt mehrerer einzelner Dateien solltest Du nur ein zusammenhängendes PDF verschicken, in dem sämtliche Unterlagen und Zeugnisse enthalten sind. „Außerdem sollte diese Datei nicht zu groß sein“, sagt der Bewerbungsexperte. Häufig finden sich auch hierzu schon genaue Angaben in der Stellenausschreibung.

Der Text der E-Mail selbst sollte kurz und präzise sein. Auch hier ist es – wie bei klassischen Bewerbungen – wichtig, den richtigen Ansprechpartner zu kennen. „Am Ende solltest Du noch einfügen, dass Du für Rückfragen zur Verfügung stehst, und Deine Telefonnummer angeben“, so Dehn. An der Betreffzeile der Mail sollte der Personaler direkt erkennen können, dass es sich um eine Bewerbung handelt. Schreib also am besten: „Bewerbung als …“ und falls eine Kennziffer in der Stellenausschreibung genannt wird, füge auch die mit ein. Und eines noch zum Schluss – auch wenn es wohl jedem klar sein sollte: eine E-Mail-Adresse wie „sonnenschein123@…“ oder „kleiner-hase1996@…“ zum Versenden der Bewerbungsunterlagen zu nutzen, ist wirklich keine gute Idee.

Foto: Unsplash

Warten, warten, warten

Die Bewerbungsunterlagen sind raus – jetzt heißt es erst einmal: warten. Hier musst Du einfach Geduld haben, so schwierig es in dem Moment auch sein mag. Manchmal wird in Stellenausschreibungen ein Datum genannt, bis wann man sich um den Job bewerben kann. „Wenn es eine solche Deadline gibt, solltest Du nicht direkt einen Tag später beim Unternehmen anrufen“, rät Ben Dehn. In der Regel beginnen die Verantwortlichen nämlich erst dann damit, die Bewerbungen auszuwerten. Dehn hat einen Richtwert für Ungeduldige parat: „Drei Wochen sollte man dem Unternehmen schon Zeit geben, sich zurückzumelden.“ Hast Du bis dahin noch nichts gehört, kannst Du ruhig per Mail freundlich nachfragen, ob Deine Bewerbung eingegangen ist und wie das weitere Verfahren läuft. sb


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