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Motivation und Interesse zeigen: So gelingt das Anschreiben für eine erfolgreiche BewerbungTipps für Motivationsschreiben

Foto: unsplash / rawpixel

Bei den meisten Unternehmen ist ein Anschreiben nach wie vor üblich und notwendig. Damit die Bewerbung erfolgreich ist und zum Job führt, gibt es hier die wichtigsten Tipps.

Das Anschreiben wird nicht umsonst oft auch als Motivationsschreiben bezeichnet. Denn genau darum geht es: Motivation zu zeigen, um den Personalleiter von sich persönlich zu überzeugen. Damit dies gelingt, müssen sowohl die Form als auch der Inhalt stimmen. Dazu ein paar grundsätzliche Tipps, die man bei der Bewerbung beachten sollte.

Wissen, wen man anschreibt

Punkten kann man schon direkt mit der Ansprache des Anschreibens. Ist in der der Stellenanzeige ein Ansprechpartner genannt, sollte dieser auch direkt adressiert werden. Das schafft Vertrauen und zeigt, dass man aufmerksam ist. Sollte kein Kontakt namentlich angegeben sein, hilft es sich auf den Karriereseiten auf der Webseite des jeweiligen Unternehmens umzusehen. Vielleicht findet sich dort jemand, der für Bewerbungen und Auszubildende verantwortlich ist. Gibt es wirklich niemanden, so ist es in Ordnung, auf die allgemeine Ansprache „Sehr geehrte Damen und Herren“ zurückzugreifen.

Den richtigen Einstieg finden

Nicht nur viele Personaler können diesen Satz nicht mehr lesen: „Hiermit bewerbe ich mich…“. Damit die eigene Bewerbung nicht schon nach den ersten Zeilen aussortiert wird, sollte man auf einen individuelleren Einstieg setzen. In der Einleitungsollte man immer den Grund des Schreibens nennen. Mögliche Beispiele sind:

  1. auch in diesem Jahr bilden Sie Arzthelferinnen aus. Da ich bereits erste Erfahrungen aus dem medizinischen Bereich mitbringe, bewerbe ich mich bei Ihnen.
  2. durch … habe ich erfahren, dass Sie Auszubildende für den Beruf „Maler und Lackierer“ einstellen. Daher bewerbe ich mich bei Ihnen für das Ausbildungsjahr 2019.
  3. im Berufsinformationszentrum und im Internet habe ich mich über die Ausbildung zur Automobilkauffrau informiert. Da mich Autos schon immer interessiert haben und mir das Verhandeln und die Beratung von Kunden Freude machen, möchte ich diesen Beruf erlernen.

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Zeigen, warum man zum Unternehmen passt

Einen weiteren Fehler, den es unbedingt zu vermeiden gilt, sind Doppelungen in Anschreiben und Lebenslauf. Harte Daten und Fakten lassen sich dem Lebenslauf entnehmen. Im Anschreiben dagegen sollte man sich auf die eigene Person konzentrieren: Wie ist man zu diesem Job gekommen, den man zukünftig erlernen oder ausführen möchte und wieso ist man selbst genau der Richtige dafür? Das sollte man beantworten können. Hierbei ist es auch wichtig zu zeigen, dass man sich über das Unternehmen und den Job informiert und ernsthaft Interesse hat. Außerdem sollte man die eigenen Kompetenzen aufzeigen.

Das kann so simpel sein, wie keinen Konjunktiv zu verwenden. Nicht von Eventualitäten schreiben, sondern Tatsachen schaffen. Deshalb „hätte“, „würde“ und „könnte“ aus dem Bewerbungs-Vokabular streichen. Aber dennoch immer ehrlich bleiben und nicht übertreiben.

Sorgfältig schreiben

Rechtschreibungs- und Grammatikfehler gelten als absolutes Manko einer Bewerbung. Sie sagen zwar nicht direkt etwas über das fachliche Können des Bewerbers aus, ist ein Anschreiben aber fehlerfrei formuliert, zeigt es Bemühung und Aufmerksamkeit. Am besten das Schreiben in Ruhe verfassen, eine Nacht darüber schlafen und auch noch einmal von Freunden oder Familienmitgliedern gegenlesen lassen.

Optisch Klarheit schaffen

Die Funktion des Anschreibens ist, den potentiellen Arbeitgeber zu überzeugen. Dabei sollte der Fokus auf einer klaren Strukturierung, Überschaubarkeit und der Lesbarkeit liegen. Daher gilt: Ein kurzes Anschreiben – nicht mehr als eine Seite, um den Personalleitern die Arbeit bei der Flut an Bewerbungen zu erleichtern – in einer schnörkelosen Schriftart. Dafür eignen sich beispielsweise Arial, Times New Roman, Trebuchet, Verdana, oder Helvetica zwischen 10 und 12 Punkt groß. Farbliche Elemente und Hervorhebungen, wie Fettdruck und Unterstreichungen, sollten sparsam eingesetzt werden.


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