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So läuft’s: Acht Tipps zur Vorbereitung auf das BewerbungsgesprächFragen, Outfitwahl & Co.

Foto: Pexels

Glückwunsch! Wer sich Gedanken über das Bewerbungsgespräch macht, hat die erste Hürde bereits geschafft: Die Bewerbung hat die Wunschfirma überzeugt. Acht Tipps für den großen Tag.

1. Informationen sammeln

Für die schriftliche Bewerbung setzt man sich bereits intensiv mit der Firma und dem Wunschberuf auseinander, um die Firma schon im Anschreiben von sich zu überzeugen. Doch häufig kann nach dem Abschicken der Bewerbung viel Zeit vergehen, bis die Einladung zum lange ersehnten Vorstellungsgespräch erfolgt. Und Informationen rund um den Betrieb können in einem hektischen Alltag schnell wieder in die hinterste Ecke des Gehirns rücken. Deshalb gilt: gut informieren! Viele Firmen bieten auf ihren Hompages die Möglichkeit, etwas über den Arbeitsalltag zu erfahren. Auch Strukturen und Arbeitsabläufe sind hier häufig zu finden; dieses Hintergrundwissen ist wichtig, um im Vorstellungsgespräch nicht nur die Personaler zu überzeugen, sondern auch um sich selbst zu zeigen, dass man der oder die Richtige für den Job ist.

2. Das passende Outfit wählen

Die richtige Kleidung bestimmt maßgeblich die Wirkung einer Person. Häufig haben junge Menschen noch kein ausgeprägtes Gespür dafür, ob das eigene Outfit einem offiziellen Anlass entspricht. Daher ist es wichtig, dieses Thema ausführlich zu behandeln. Hierfür sollten nicht nur Freunde zu ihrer Meinung befragt werden, sondern vor allem auch Erwachsene, die bereits lange in ihrem Beruf tätig sind uns somit besser einschätzen können, mit welchem Outfit ein positiver erster Eindruck entsteht.

Foto: unsplash

3. Auf Fragen im Vorstellungsgespräch vorbereitet sein

Sicher, die Menge an Fragen, die in Vorstellungsgesprächen gestellt werden kann, ist fast unendlich groß. Dennoch gibt es einige „Klassiker“, auf die man auf jeden Fall vorbereitet sein sollte. Hierfür sollte man sich im Vorfeld ein bisschen informieren, damit man bei Fragen wie „Warum sind Sie der perfekte Kandidat für den Job?“ und „Was sind Ihre Stärken und Schwächen?“ nicht überrumpelt wird.

4. Cool bleiben

Ein Bewerbungsgespräch stellt immer eine Herausforderung dar – selbst für alte Hasen, die schon viel Berufserfahrung sammeln konnten. Das Wichtigste ist hierbei, einen kühlen Kopf zu bewahren und sich bewusst zu machen, dass der Gesprächspartner auch „nur“ ein Mensch ist. Es ist selbstverständlich, dass vor dem großen Tag Nervosität auftritt – und das ist auch gut so! Denn so wird deutlich, dass einem der Job auch wirklich wichtig ist. Helfen kann hier ausgiebiger Sport am Vorabend und ein anschließendes beruhigendes Bad. So hat sich der Körper auspowern können, um anschließend zu entspannen.

5. Pünktlich ankommen – den Anfahrtsweg klären

Für einen guten Eindruck im Vorstellungsgespräch ist eine Sache unerlässlich: Pünktlichkeit! Eine Verspätung macht nicht nur einen schlechten Eindruck, sondern bringt die Bewerber selbst auch in eine Stresssituation. Besser ist es, etwa 15 Minuten früher anzukommen und sich im Warteraum noch in Ruhe zu sammeln und auf das Gespräch vorzubereiten. Es sollte auch nicht vergessen werden, das Handy abzuschalten.

6. Körpersprache analysieren und bewusst einsetzen

Innerhalb der meisten Bewerbungsgespräche gibt es typische Situationen unabhängig von der fachlichen Ausrichtung des zu besetzenden Arbeitsplatzes. Dabei spielen Körpersprache und das eigene Verhalten eine nicht zu unterschätzende Rolle. Oftmals ist es schon hilfreich, in ganz alltäglichen Situationen die eigene Körperhaltung und -sprache bewusst zu beobachten und zu steuern. Schnell wird auffallen, wie sich eine offene Körperhaltung von einer ablehnenden unterscheidet. Hilfreich ist hierbei auch, Freunde oder die Familie um eine Einschätzung der Gestik und Körperhaltung zu bitten.

Foto: imago/Westend61

7. Getränke annehmen

Wenn dem Bewerber im Vorstellungsgespräch etwas zu trinken angeboten wird, sollte es immer angenommen werden. Am besten ist Wasser ohne Kohlensäure, damit man nicht aufstoßen muss. Gerade, wenn man aufgeregt ist und viel redet, bekommt man schnell einen trockenen Hals. Da kann ein Glas Wasser die Rettung sein. Und bei schwierigen Fragen kann beim Überlegen zum Glas gegriffen werden – so bleibt etwas länger Zeit, um sich eine gute Antwort zu geben. Ein weiterer Tipp: Das Glas bzw. das Getränk sollte nicht direkt zwischen den Bewerbern und dem Gesprächspartner stehen. Das wirkt wie eine Barriere. Es sollte lieber etwas seitlich gestellt werden.

8. Notizen machen

Das Bewerbungsgespräch ist keine Schul- oder Uni-Prüfung. Niemand wird erwarten, dass die Bewerber ohne Unterlagen zum Gespräch erscheinen. Damit könnte sogar der Eindruck schlechter Vorbereitung auf das Vorstellungsgespräch entstehen. Informationen über das Unternehmen, die Gesprächspartner und vor allem Fragen zum Unternehmen dürfen ruhig notiert und auch mitgebracht werden. Allerdings sollten die Aufzeichnungen vorher gut durchgelesen werden, damit im Gespräch nichts direkt abgelesen werden muss.


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